Arbeit, Gesundheit & Steuergerechtigkeit stehen im Mittelpunkt

Ingo Schäfer heißt der Kandidat der SPD im Bundestagswahlkreis Solingen – Remscheid – Wuppertal II. Der 55-jährige Feuerwehrmann aus Ohligs setzte sich im zweiten Wahlgang mit 32 zu 24 Stimmen gegen die Remscheiderin Stefanie Bluth durch. Damit tritt Ingo Schäfer nach 2017 zum zweiten Mal an, den „bergischen Bundestagswahlkreis“ für die SPD zu erobern. Im ersten Wahlgang hatten Schäfer 28, Bluth 22 und der Ronsdorfer Andreas Bergert 7 Stimmen erhalten.

Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Schäfer betonte in seiner Vorstellungsrede, dass er sich als bergischer Bundestagsabgeordneter den Themen Arbeit, Gesundheit und Steuergerechtigkeit widmen wolle. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähige Gesundheitssystem ist. In diesem Bereich dürfe der Staat das Zepter nicht aus der Hand geben. Als Gewerkschafter setze er einen Schwerpunkt auf das Thema Arbeit. Er wolle sich beim anstehenden Transformationsprozess der Wirtschaft dafür einsetzen, dass gut bezahlte Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden, von denen die Beschäftigten gut leben und im Alter eine ausreichende Rente erhalten können. Beim Thema Steuergerechtigkeit machte er deutlich, dass dieses Thema nur bei der SPD gut aufgehoben sei. So habe der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die kommende Wahlperiode mehrere große Gesetzesvorhaben angekündigt – das Thema Steuern befand sich aber nicht darunter.

Die Wahlkreiskonferenz begann mit einer Trauerminute für Dr. Sabine Zoske. Die 65-jährige Pfarrerin und Mitglied des Unterbezirksvorstandes der SPD Wuppertal war in der vergangenen Woche überraschend verstorben. Der Vorsitzende der Wuppertaler SPD, Servet Köksal, würdigte die Parteifreundin in einer emotionalen Ansprache als einen lebensfrohen wie liebenswürdigen Menschen, die bei ihren Parteifreundinnen und Parteifreunden sehr geschätzt war.