Wir brauchen einen Politikwechsel in Berlin!

Die Aufstellungskonferenz der SPD für den Landtagswahlkreis Remscheid / Oberbergischer Kreis III wählte am Dienstagabend den amtierenden Landtagsabgeordneten Sven Wolf zum Kandidaten für die Landtagswahl am 15. Mai 2022. In einem Grußwort warb der SPD-Bundestagskandidat Ingo Schäfer für einen Politikwechsel in Berlin und in Düsseldorf.

Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Die Aufstellungskonferenz der SPD für den Landtagswahlkreis Remscheid / Oberbergischer Kreis III wählte am Dienstagabend den amtierenden Landtagsabgeordneten Sven Wolf zum Kandidaten für die Landtagswahl am 15. Mai 2022. Damit tritt Sven Wolf nach 2010, 2012 und 2017 zum vierten Mal für die SPD an. Nachdem er 2010 und 2012 für den Wahlkreis Remscheid in den Landtag gewählt worden war, bewirbt er sich nach 2017 ein zweites Mal um den um die oberbergische Stadt Radevormwald vergrößerten Wahlkreis.

Der stv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Ralf Gassen, schwor die Delegierten aus Remscheid und Radevormwald auf ein arbeitsreiches Jahr ein. Nach den erfolgreichen Kommunalwahlen im September vergangenen Jahres, bei der die SPD in Remscheid zum ersten Mal seit 1994 wieder stärkste Kraft im Rat der Stadt Remscheid wurde, gelte es alle Kräfte zu mobilisieren, um die Bundestagswahl am 26.09. diesen Jahres und die Landtagswahl am 15. Mai 2022 zu gewinnen.

Der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 103, Ingo Schäfer, warb in seinem Grußwort für einen Politikwechsel in Berlin. Er wolle dafür sorgen, dass Solingen, Remscheid, Cronenberg und Ronsdorf nach 12 Jahren endlich wieder einen Interessenvertreter in Berlin habe. Die Themen Gesundheitsversorgung, Flankierung des Transformationsprozess der bergischen Wirtschaft und der Einsatz für eine nachhaltige Gesundung der Kommunalfinanzen bildeten die einende Klammer zwischen Kommune, Land und Bund.

Sowohl der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Burkhard Mast-Weisz als auch der Vorsitzende der SPD im Oberbergischen Kreis, Thorsten Konzelmann, bedankten sich bei Sven Wolf für seine Arbeit im Landtag. So sei sein Einsatz für den Stärkungspakt Stadtfinanzen und hier insbesondere dafür, dass ein Berechnungsfehler des Landes nicht zu Lasten Remscheids gegangen sei, ein herausragendes Verdienst Wolfs in Düsseldorf gewesen. Konzelmann dankte Wolf, der nicht nur Abgeordneter für die oberbergische Stadt Radevormwald sondern darüber hinaus auch Betreuungsabgeordneter für den gesamten oberbergischen Kreis ist, für seine große Präsenz und die Anbindung der oberbergischen SPD an die Landespolitik.